Die Gemeinde Malsfeld beabsichtigt folgendes Fahrzeug zu veräußern:
Feuerwehrfahrzeug TSF
Fahrgestell: Fiat
Aufbau: Firma Müller
Tag der ersten Zulassung: 13.03.1997
Km-Stand: 14.600
Zul. Gesamtgewicht kg: 3.500
Sitzplätze 6
Leistung kW: 80
Nächste HU: Nov. 2027
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Gemeinde Malsfeld
Herrn Schnaudt
Lindenstraße 1
34323 Malsfeld
E-Mail: hauptamt@malsfeld.eu
Tel. 05661 500277
Eine Besichtigung des Fahrzeuges ist nach Absprache möglich.
Malsfeld, 11.02.2026
Stellenangebot
Geschäftsführung Tourismusgesellschaft Melsunger Land mbH (m/w/d)
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen reichen Sie bitte bis zum 01.03.2026 ein.
Förderaufruf - Regionalbudget 2026
Die Regionalentwicklungsgesellschaft Mittleres Fuldatal e.V. als anerkannte Lokale Aktionsgruppe (LAG) ruft zur Einreichung von Projekten für das Regionalbudget 2026 auf!
Mit der Förderung möchten wir die Lebensqualität in unserer Region stärken und zukunftsweisende Projekte unterstützen, die zur Entwicklung des ländlichen Raums beitragen. Antragsfrist: 28.02.2026
Personelle Neuaufstellung beim Ortsgericht Malsfeld
Auf einstimmigen Vorschlag der Gemeindevertretung wurde Susanne Vogt vom Direktor des Amtsgerichts Melsungen Dr. Christian Springmann zur Vorsteherin des für Malsfeld gebildeten Ortsgerichts ernannt. Ihr obliegt zukünftig neben der Erledigung der Verwaltungsarbeit des Ortsgerichts die Aufgabe, Beglaubigung von Unterschriften und Abschriften vorzunehmen, Sterbefallanzeigen zu erteilen sowie - mit Unterstützung der Ortsgerichtsschöffen - erforderlichenfalls Nachlässe zu sichern, bei der Festsetzung und Erhaltung von Grundstücksgrenzen mitzuwirken und Wertschätzungen, insbesondere von Grundstücken vorzunehmen.
Unterstützt bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Ortsgerichtsvorsteherin wird Vogt zukünftig von drei neu gewählten Ortsgerichtsschöffinnen Andrea Grünhaupt, Ulrike Fleischert und Leonie Sommer sowie vom seit über 20 Jahren tätigen Ortsgerichtsschöffen Jochen Steube.
Susanne Vogt, Andrea Grünhaupt, Ulrike Fleischert und Leonie Sommer, die zur Vertreterin der Ortsgerichtsvorsteherin bestimmt wurde, erhielten von Dr. Springmann ihre Ernennungsurkunden und wurden von ihm auf die Erfüllung der sich aus dem Ehrenamt ergebenden Verpflichtungen vereidigt.
Einher gingen die Ernennungen mit der Verabschiedung des bisherigen Ortsgerichtsvorstehers Willi Thierolf und der Ortsgerichtsschöffen Bruno Dittmar, Gerhardt Schmidt und Hans-Jürgen Röse.
„Mit gemeinsam über 60-jährigen ehrenamtlichem Engagement im Ortsgericht haben Sie Maßstäbe gesetzt“, würdigte Dr. Springmann die Arbeit der bisherigen Ortsgerichtsmitglieder. An die zukünftigen Ortsgerichtsmitglieder gewandt erklärte Dr. Springmann: „sie verfügen alle über eine breitgefächerte Erfahrung in ihren bürgerlichen Berufen, die ihnen bei ihrer neuen Tätigkeit zu Nutze sein wird. Dass die Tramarbeit im Ortsgericht Spaß machen kann, zeigt sich auch daran, dass Herr Steube sich auch für eine dritte Amtszeit als Ortsgerichtmitglied zur Verfügung gestellt hat. Ortsgerichtsmitglieder leisten einen wichtigen Beitrag zur Funktionsfähigkeit unseres Rechtsstaats. Ich wünsche ihnen viel Kraft und Erfolg bei Ihrer neuen verantwortungsvollen Aufgabe“.
Die neuen Kontaktdaten und Sprechzeiten des Ortsgerichts sind in Kürze auf den Internetseiten der Gemeinde Malsfeld und des Amtsgerichts Melsungen abrufbar.
Bildhinweis: Amtsgericht Melsungen
Bildunterschrift: Die bisherigen und neuen Mitglieder des Ortsgerichts Malsfeld gemeinsam mit Bürgermeister Hanke und Direktor des Amtsgerichts Melsungen Dr. Springmann
Pressemeldung des Schwalm-Eder-Kreises
Geflügelpest: Aufstallpflicht im Schwalm-Eder-Kreis bleibt bestehen
Der Schwalm-Eder-Kreis hält die Aufstallpflicht für Geflügel weiterhin aufrecht. Grund dafür sind anhaltende Virusnachweise bei Wildvögeln sowie eine unverändert hohe Gefährdungslage für Geflügelhaltungen im gesamten Kreisgebiet.
Der Schwalm-Eder-Kreis hält die bestehende Allgemeinverfügung vom 30. Oktober 2025 zur Aufstallpflicht von Geflügel weiterhin aufrecht. Eine erneute Bewertung der Lage erfolgt in der Woche vor Weihnachten.
Hintergrund ist die weiterhin angespannte Geflügelpest-Situation im Kreisgebiet. Pro Woche werden im Schwalm-Eder-Kreis nach wie vor mehrere tote Wildvögel gefunden, die positiv auf das Virus der hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI) getestet werden. Die Fundorte sind über das gesamte Kreisgebiet verteilt, was auf eine anhaltende Viruszirkulation in der Wildvogelpopulation hinweist.
Auch die Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vom 6. November 2025 bestätigt diese Einschätzung. Das Risiko eines Eintrags von HPAI H5 in Geflügelhaltungen wird weiterhin als hoch bewertet. Zudem geht das FLI aktuell von einem hohen Risiko der Verschleppung zwischen Geflügelhaltungen innerhalb Deutschlands und der EU aus.
Der Schwalm-Eder-Kreis ist in besonderer Weise betroffen. In vielen Teilen des Kreisgebiets besteht eine hohe bis sehr hohe Geflügeldichte mit über 300 Tieren pro Quadratkilometer. Gleichzeitig liegen die zahlreichen Geflügelgroßbetriebe über den gesamten Kreis verteilt, sodass ein mögliches Ausbruchsgeschehen nur schwer einzugrenzen und zu kontrollieren wäre.
Durch die frühzeitig ergriffenen Maßnahmen – insbesondere die Aufstallpflicht und die konsequente Einhaltung von Biosicherheitsvorgaben – ist es bislang gelungen, einen Geflügelpestausbruch in den zahlreichen Geflügelhaltungen des Schwalm-Eder-Kreises zu verhindern. Die bestehenden Regelungen zeigen damit Wirkung und tragen wesentlich zur Stabilisierung der Lage bei.
Während einige Nachbarlandkreise ihre Aufstallpflicht aufheben oder lockern, ist die Lage im Schwalm-Eder-Kreis unverändert kritisch. Ein ähnliches Vorgehen zeigt auch der Landkreis Kassel, der seine Allgemeinverfügung ebenfalls fortführt.
Das Veterinäramt des Schwalm-Eder-Kreises bewertet die Situation fortlaufend und wird die Bürgerinnen und Bürger sowie Geflügelhalter über die weitere Entwicklung informieren.
Weitere Informationen zur Geflügelpest sowie zur Afrikanische Schweinepest und der Blauzungenkrankheit sind auf der Internetseite des Schwalm-Eder-Kreises zu finden.
Auftakt in der Veranstaltungsreihe „Stärkung der politischen Bildung in unserer Gemeinde“
Am Donnerstag, 27.11.25 fand im Rathaus Malsfeld eine Veranstaltung zum Thema „Rechtsruck verstehen – Demokratische Kultur stärken“ statt.
Zwei Mitarbeiter der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus aus Nordhessen referierten an dem Abend vor ca. 40 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Malsfeld.
Spätestens seit der Bundestagswahl 2025 ist klar: Rechtsextreme und demokratiefeindliche Haltungen sind längst kein Randphänomen mehr – sie zeigen sich in Wahlergebnissen, in Diskussionen, auf Dorffesten oder in sozialen Medien.
Es wurde erörtert, welche Entwicklungen die Tendenzen befördert haben und welche regionalen Beispiele es gibt und wo Demokratie vor Ort aktiv gelebt wird.
Nach einem einführenden Impuls durch das MBT blieb Raum für regen Austausch und Fragen.
Für das kommende Jahr sind weitere Veranstaltungen zu dem Thema geplant:
Besichtigung der Gedenkstätte Breitenau
Autorenlesung aus dem Buch „Verstehen Sie STAAT“ durch die Autorinnen Jule Gölsdorf und Christine Langner
Radseilfähre geschlossen!
Vorzeitiges Aus für die Radseilbahn zwischen Malsfeld und Morschen
Wegen technischen Ausfällen musste die Radseilbahn, mit denen der R1 zwischen Morschen und Malsfeld über die Fulda verbunden ist, bereits mehrfach gesperrt werden. Jetzt haben die beiden Gemeindeverwaltungen die Reißleine gezogen und beschlossen die Radseilbahn ganz zu schließen.
In den letzten Wochen mussten die Beauftragten der Gemeinden Malsfeld und Morschen die Radseilbahn über die Fulda immer wieder wegen technischen Ausfällen schließen. Selbst die mit der Wartung betrauten Fachfirmen können nicht ausschließen, dass die aufgetretenen Fehler schlussendlich auch sicherheitsrelevant für die Endnutzer werden können. Nun haben die beiden Kommunen entschieden, den Betrieb der Radseilbahn mit sofortiger Wirkung dauerhaft einzustellen. Hintergrund dieser drastisch erscheinenden Maßnahme ist die bereits weit fortgeschrittene Planung einer Radbrücke als zeitgemäßer Ersatz der maroden Radseilfähre. Zu den sich aktuell anhäufenden Reparaturkosten kämen im Spätsommer noch die mehrere Tausend Euro teuren Regelwartungen der Seilanlage. Diese Investitionen möchten beide Kommunen nicht mehr für die Radseilbahn tätigen, die ohnehin in naher Zukunft demontiert werden muss um der neuen Radbrücke Platz zu machen.
Malsfeld, 22.08.2025
Gemeindepflege
Ab sofort wird Frau Sabine Leukam jeden 4. Freitag im Monat von 9.00 bis 11.00 Uhr Sprechstunden im Rathaus Malsfeld abhalten.
Beraten, begleiten und unterstützen: Unter diesem Motto kümmern sich sechs Gemeindepflegerinnen um die Bedürfnisse von insbesondere älteren Menschen im Schwalm-Eder-Kreis. Sie sind die Schnittstelle für eine optimale Versorgung in den eigenen vier Wänden.
Ziel der Arbeit ist es unter anderem, Vereinsamung im Alter zu vermeiden und Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten. Die Gemeindepflegerinnen besuchen die Menschen, planen mit ihnen die nächsten Schritte und vermitteln Kontakte zu den an der Versorgung beteiligten Beratungsstellen sowie sozialen Einrichtungen. Darüber hinaus initiieren und betreuen sie Gruppenaktivitäten wie Spielenachmittage, Mittagstische oder Spaziergeh-Treffs.
Die Hilfe der Gemeindepflege ist ein kostenfreies Angebot. Möglich macht dies das Land Hessen im Rahmen der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“. Das Pilotprojekt wird zu 80 Prozent vom Land und zu 20 Prozent vom Schwalm-Eder-Kreis gefördert. In ihrer Arbeit werden die Gemeindepflegerinnen von dem Gesundheitsnetzwerk Gesunder Schwalm-Eder-Kreis+ unterstützt.
Kontakt:
Sabine Leukam
Telefon: 0176 82226981
E-Mail: s.leukam@gesunder-sek-plus.de
Weitere Informationen: www.gesunder-sek-plus.de/gemeindepflegerinnen
Dorfentwicklungsprogramm geht in die nächste Runde
Zwei weitere Kommunen im Schwalm-Eder-Kreis können sich in diesem Jahr über die Aufnahme in das hessische Förderprogramm Dorfentwicklung freuen.
Den neuen Förderschwerpunkten Gudensberg und Malsfeld stehen bis 2030 eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten für die Kommune, aber auch für private Antragstellende zur Verfügung.
„Nun hat der Schwalm-Eder-Kreis insgesamt elf laufende Förderschwerpunkte. Damit sind wir als Landkreis stark im Dorfentwicklungsprogramm vertreten“, erklärt Landrat Winfried Becker.
Auch die anerkannten Kommunen zeigen sich erfreut über die Aufnahme und gehen nun in die sechs Jahre andauernde Förderperiode, in der zunächst in den Kommunen mit Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger Projekte geplant werden.
Frau Sina Massow, Bürgermeisterin der Stadt Gudensberg und Herr Michael Hanke, Bürgermeister der Gemeinde Malsfeld sind sich einig, dass die Anerkennung als Förderschwerpunkt eine Chance darstellt, die Kommunen zu beleben und zu entwickeln. Durch die Einbindung der Bevölkerung und die Option sich mit privaten Projekten einzubringen, sehen sie große Potentiale für einen nachhaltigen Erfolg und die Akzeptanz der Fördermaßnahmen.
"Mit der Anerkennung als Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung ergibt sich für beide Kommunen die Chance, als Lebens-, Wohn- und Wirtschaftsstandort noch attraktiver zu werden.", so Tatjana Grau-Becker, Fachbereichsleiterin Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises.
Weitere Informationen: https://umwelt.hessen.de/laendliche-raeume/dorfentwicklung
Von links: Frau Tatjana Grau-Becker, Wirtschaftsförderung Schwalm-Eder-Kreis, Bürgermeister Michael Hanke, Gemeinde Malsfeld, Landrat des Schwalm-Eder-Kreises, Winfried Becker und Staatsminister Ingmar Jung, Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat
Von links: Herr Hans Schrottmeier, Ortsbeirat Gudensberg-Deute, Frau Yvonne Völske, Stadt Gudensberg, Landrat des Schwalm-Eder-Kreises, Winfried Becker, Bürgermeisterin Sina Massow, Stadt Gudensberg, Staatsminister Ingmar Jung, Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Wein-bau, Forsten, Jagd und Heimat sowie 1. Stadtrat Günter Hempel, Stadt Gudensberg
Aufzeichnungslink der Veranstaltung: